Ogenj
Verlag: Beletrina
Aleš Štegers Roman erzählt die Geschichte einer beeindruckenden Frau vor dem Hintergrund der jugoslawischen Geschichte. 1923 geboren, tritt Zora den Partisanen bei, um sich dem Nationalsozialismus entgegenzustellen – und genau diese kämpfende Haltung wird sie ihr ganzes Leben beibehalten müssen. Während Zora gegen ihre Traumata aus dem Krieg ankämpft, gegen die Ablehnung ihrer streng katholischen Familie, gegen die Zurückweisung in Slowenien nach ihrer Rückkehr aus Belgrad, ist sie zugleich Zeugin der Veränderungen in der kommunistischen Bewegung über Generationen hinweg und erlebt immer wieder, was Umbrüche und Neuanfänge aufbauen, was sie aber auch zerstören.